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Plateau Effekt? Das Success-Plateau

Es gibt mehrere Gründe, warum wir mit unseren Teams und Unternehmen Erfolge erzielen und neue Success- Plateaus erklimmen. Im Idealfall haben wir das in souveräner Selbststeuerung erreicht, weil wir unsere Energie rechtzeitig eingesetzt haben. Andernfalls hat uns äußerer Druck getrieben, oder glückliche Zufälle haben uns geholfen. Im Ergebnis aber ist immer ein Status quo entstanden, der aktuell funktioniert und in dem wir uns gemütlich einrichten können.

Doch der Wandel von der Erfolgsplattform zur Komfortzone beginnt, sobald erstere erklommen ist. Wer nur mit Druck hinaufkam, möchte sich zuerst mal erholen, wem der Zufall half, der möchte sich im Glück sonnen, und wer es souverän, das heißt aus eigener Kraft, geschafft hat, möchte die Früchte seiner Arbeit genießen. „What got you here won’t get you there.“ Marshall Goldsmith bringt auf den Punkt, was erst noch aus dem Kopf in die Herzen und Hände muss. Die Navy Seals glauben an den „Faktor 20“: Jeder kann 20-mal mehr aushalten und erreichen, als er glaubt. Ob man diese Zahl nun unterschreibt oder nicht: Alle Organisationen können viel mehr leisten, als sie in ihren kühnsten Träumen für möglich halten.
Mit dieser Einstellung unterstütze ich erfolgreiche Organisationen dabei, zu High-Performance-Organisationen zu werden. Nicht jeder kann und will damit Schritt halten – so lebenswichtig ein solch hoher Anspruch auch ist. In solchen Fällen ist es dann besser, ein Beratungsengagement abzubrechen, wenn letztlich die Erwartungen der Beteiligten doch nur enttäuscht würden.

Reife Unternehmen erreichen Success-Plateaus (1), feiern den Erfolg, aber ruhen sich nicht darauf aus. Ihre Kultur ist auf Fortschritt programmiert, für den sie immer bereit sind, in den Schmerz zu gehen. Sie wagen den Discomfort-Jump (4), bevor sie aus Angst vor dem Komfort-Absturz-Effekt (2) von außen getrieben zu Zwangslösungen greifen müssen, um das nackte Überleben zu sichern. Tritt der sense of urgency drastisch zutage, ist es oft bereits zu spät, weil das Zurückfallen auf ein früheres Plateau nicht mehr aufzuhalten ist (3).

Aus genau diesen Gründen halten Sie diese SECRETS OF EXECUTION® in Händen. Es war mir ein Bedürfnis, das Verhältnis zwischen Discomfort und Performance in der Tiefe zu ergründen und im Ganzen darzustellen.

1.    Das Success-Plateau (Plateau effect)

Auf dem Success-Plateau ist die Verlockung, ins Dolce Vita zu verfallen, groß. Doch genau jetzt kommt es darauf an, den nächsten Sprung aktiv anzugehen, bevor neue Umstände und der sense of urgency einen dazu zwingen. Wer auf die Angst wartet, bevor er handelt, tut immer nur das, was die Gefahr beseitigt – ohne einen Fortschritt zu erreichen, der ihn künftig vor neuen Gefahren bewahrt.

  • Die herrschende A=>B-Denke verhindert den Fortschritt. Vom Zustand A aus optimiert man lediglich und geht nur schrittweise voran. Man reduziert Kosten, schraubt am Führungssystem herum, entwickelt die Strukturen weiter usw. Doch wichtige Innovationen gehen im Strom der gemächlichen Evolution unter.
  • Man kuschelt sich ein im Status quo und verschläft den Sprung auf das nächste Plateau. Kommt es schließlich doch zu Veränderungen, sind erhebliche Widerstände aller Beteiligten an der Tagesordnung: „Warum sollen wir etwas ändern? Es läuft doch alles!“

2.    Der Komfort-Absturz-Effekt

Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Fürchte dich nicht, langsam zu gehen, fürchte dich nur, stehen zu bleiben.“ Heute ist nicht nur das Stehenbleiben, sondern bereits der langsame Gang lebensgefährlich. Wer sich zu lange ausruht, wird vom Umfeld überholt, wenn nicht überrollt. Ist der bisher fehlende sense of urgency endlich da, ist es häufig bereits zu spät. Man fällt auf ein früheres Plateau zurück und muss enorme Anstrengungen unternehmen, um wieder an die Konkurrenz anzuschließen oder sie einzuholen.

  • Ein Schlüsselkunde geht verloren, der Verkauf stagniert, ein Konkurrenzprodukt schlägt ein, die Kunden wollen hip statt altbacken … was auch immer: Es wird brenzlig!
  • Man schiebt die Folgen seines Versagens auf höhere Gewalt und ist am Ende schon stolz und erleichtert, das alte Niveau wieder in Sicht zu haben. Schafft man es jedoch nicht bis dahin, hält man das für Pech, was man versäumt hat: „Hat leider nicht geklappt. Mehr war wohl nicht drin …“

 



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