Enterprise Progress Management

Enterprise Progress Management - und welche Vorteile damit verbunden sind

Enterprise Progress Management (EPM) ist eine Philosophie, mit der Sie Ihr Umsetzungsmanagement auf ein neues Level heben. Mit diesem Konzept gelingt es Unternehmen, die wichtigen Themen unter den heutigen Wettbewerbsbedingungen voranzubringen und erfolgreich umzusetzen.

In diesem Artikel erfahren Sie, wieso klassisches Umsetzungsmanagement heute nicht mehr ausreicht, was Enterprise Progress Management ist, was für Prinzipien dabei zu beachten sind und welche Rolle Emotionen beim EPM spielen.

INHALTSÜBERSICHT

Wozu Umsetzungsmanagement?

Die Funktion von Umsetzungsmanagement besteht darin, Projekte, Initiativen und Transformationen in einer Organisation effektiv, aufeinander abgestimmt und erfolgreich zu realisieren. Ohne Priorisierung geht es nicht. Unternehmen sollen die Themen umsetzen, mit denen die strategischen Zielzustände schnell herbeigeführt werden.

Entwicklung vom klassischen Umsetzungsmanagement zum Enterprise Progress Management

Die meisten Unternehmen haben gute Strategien entwickelt und beherrschen ihr Geschäftsmodell. Worin besteht dann die Herausforderung? Heute verlangt der Markt eine schnelle Reaktion auf neue Konkurrenten, Kundenerwartungen oder Schwierigkeiten bei den Lieferketten. Auch durch die Digitalisierung ist Umsetzungsmanagement jetzt viel anspruchsvoller als früher.

Kreieren statt nur zu optimieren

Optimieren ist schön, genügt aber nicht mehr. Es ist erforderlich, Neues zu kreieren. Dann gelingt es dem Unternehmen, strategische Ziele zu erreichen und der Konkurrenz voraus zu sein.

Wieso klassisches Umsetzungsmanagement oft nicht funktioniert

Klassisches Umsetzungsmanagement erfolgt typischerweise in diesen Schritten:

  • Ziele werden festgelegt.

  • Projekte werden geplant.

  • Maßnahmen werden abgearbeitet.

Worin liegt die Schwäche? Anspruchsvolle Projekte verlaufen fast nie nach Plan. Plötzlich ändern sich Rahmenbedingungen, sodass der Zeitplan nicht mehr einzuhalten ist. Die Folge: Teams geraten unter Druck. Es werden Abhängigkeiten zwischen einzelnen Maßnahmen übersehen. Die Teammitglieder verzetteln sich in Plänen und To-do-Listen. Status-Meetings verlaufen zäh, ineffizient und unerfreulich. Die Teams verschwenden ihre Energie, indem sie sich für das Verfehlen von Meilensteinen rechtfertigen. Keine Leidenschaft, kein Vertrauen, kein Stolz, sondern Frust und Verzweiflung!

Warum sind Emotionen wichtig?

Erfolgreiche Teams arbeiten eng und zielorientiert zusammen.

  • Einsatzbereitschaft,

  • Bock auf Wandel

  • und Ausdauer

werden gebraucht, um die wichtigen Themen schnell umzusetzen.

Identifizieren sich die Mitarbeitenden ausschließlich rational mit den Projekten, dann gelingt dem Unternehmen vielleicht eine gute, nicht aber eine einzigartige Umsetzung. Es fehlt dann an den Emotionen:

  • Leidenschaft,

  • Vertrauen

  • und Stolz.

Enterprise Progress Management berücksichtigt diese wichtige emotionale Ebene. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie ein Projekt oder eine agile Methode (such as OKR) umsetzen.

Erfahren Sie mehr über verschiedene Projektmanagement Methoden!

Wodurch entstehen produktive Emotionen?

Leidenschaft entsteht durch attraktive Zielbilder

Ein Ziel wie “20 Prozent mehr Umsatzwirkt kühl und bringt Teams nicht zum Brennen. Völlig anders klingt zum Beispiel der ZielzustandWir steigern den Website Traffic und die Conversion Rate. Dies erreichen wir mit einer optisch und technisch ansprechenden Website.”

Lebendige Zielbilder entfachen Leidenschaft und wirken stimulierend, indem sie im Voraus eine gute, für die Teams erstrebenswerte Realität darstellen. Wer einen attraktiven Zielzustand vor dem geistigen Auge hat, wird diesen aus innerer Motivation herbeiführen wollen. Das bedeutet: Pull-Management ersetzt das ineffiziente Push-Management.

Sehen Sie sich in diesem OKR Beispiele Artikel weitere Beispiele für anschauliche Zielzustände an!

Stolz entsteht durch kontinuierlichen Fortschritt

Im Unterschied zum klassischen Umsetzungsmanagement fallen beim Enterprise Progress Management Soll-Vorgaben weg. Es kommt nicht darauf an, wer wann was tut, sondern darauf, was erreicht wird. Der Fortschritt soll kontinuierlich herbeigeführt werden. Bei OKRs bedeutet dies: Jeden Monat müssen die Key Results wachsen! Teams sind stolz, wenn der Fortschritt Monat für Monat sichtbar wird.

Vertrauen entsteht durch Fortschritts-Meetings

Wer die Philosophie des Enterprise Progress Management anwendet und vorlebt, wird schnell feststellen, dass traditionelle Status-Meetings nichts bringen. Sie können sogar schaden. An die Stelle dieser aus der Zeit gefallenen Status-Meetings treten wirkungsorientierte Fortschritts-Meetings. Dabei sind die wichtigen Fragen:

  • Wer braucht welche Unterstützung, damit wir die festgesetzten Zielzustände herbeiführen?

  • Wie können wir uns gegenseitig helfen, damit die attraktiven Zielbilder bald Realität werden?

In diesem Setting bauen die Teammitglieder Vertrauen zueinander auf und sehen sich vom Management angemessen gefördert und wertgeschätzt. Alle ziehen an einem Strang. Schuldzuweisungen haben beim monatlichen Fortschritts-Meeting keinen Platz.

How to explain Enterprise Progress Management

Enterprise Progress Management bedeutet, Umsetzungsmanagement so zu betreiben, dass das Unternehmen

  • Ziele auf produktive Weise, also mit hoher Effektivität und Effizienz, erreicht,

  • Ziele schnell erreicht

  • und zugleich die Teams mit Begeisterung die Projekte voranbringen.

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Drei Kernprinzipien

 

Drei Kernprinzipien sorgen für High-Performance im Sinne der EPM-Philosophie.

Kernprinzip 1: Zielzustände

Ob einzelne Projekte, komplette Strategien oder komplexe Change-Prozesse – High-Performance verlangt eine neue Denkweise. Management und Teams sollen konsequent vom Ergebnis her denken. Zielbilder sorgen dafür, dass die Teams Klarheit darüber haben, was in sechs Monaten anders sein wird. Zielzustände schließen die Lücke zwischen Zielen und Maßnahmen. Den besten und schnellsten Weg werden die team members selbst finden.

Kernprinzip 2: Pull

Hohe Umsetzungsstärke entsteht, wenn Teams für die entwickelten Zielbilder brennen. Starre Detailvorgaben sind dann überflüssig. Der Pull-Modus entlastet die Führungskräfte und gewährleistet, dass sich die Teams Schritt für Schritt den Zielzuständen nähern.

Kernprinzip 3: Disziplin

Für eine außergewöhnliche Umsetzungsstärke werden Outcomes gebraucht: wettbewerbsrelevante Effekte! Mit Disziplin und Konzentration auf die wesentlichen Themen erreichen die Teams kontinuierlichen Fortschritt: alle sechs Monate mindestens einen Outcome pro Thema!

Benefits of Enterprise Progress Management for your business

  • Mit Enterprise Progress Management gelingt es Ihnen, Prozesse effizient zu gestalten und somit Ihre Performance zu steigern.

  • Ihre Teams werden mit Leidenschaft, Disziplin und Stolz die Projekte vorantreiben.

  • Enterprise Progress Management hilft Organisationen dabei, die richtigen Lösungen für Probleme zu finden und diese zu operationalisieren.

  • Durch EPM mobilisieren Sie und Ihre Teams die entscheidenden Ressourcen, um messbare Fortschritte zu erzielen.

  • EPM unterstützt Sie dabei, Ihre Themen auf eine einzigartige Weise umzusetzen.

Wie hängen Enterprise Progress Management und OKRs zusammen?

Auf der Grundlage der EPM-Philosophie lassen sich OKRs optimal entwickeln. Projekte müssen jedoch nicht als OKRs umgesetzt werden. Bei komplizierten, aber wenig komplexen Problemen können auch klassische Projekte geeignet sein.

 

In diesem Artikel zur OKR Strategie erfahren Sie mehr über diese Zusammenhänge.

Fazit: Enterprise Progress Management ist up to date, teamorientiert, mobilisierend und nachhaltig wirksam

Enterprise Progress Management unterstützt Sie dabei, Ihr Umsetzungsmanagement so zu betreiben, dass Sie die festgelegten strategischen Ziele schnell erreichen. Somit gelingt es Ihnen nicht nur, Ihre Performance zu steigern, sondern auch Ihre gesamte Wertschöpfung auf einzigartige Weise weiterzuentwickeln.

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