OKR Strategie: Die Vorteile

OKR Strategie - dies sind die Vorteile für Unternehmen

OKR Strategie – große, mittelständische und kleine Unternehmen nutzen dieses ganzheitliche Konzept, um ihre Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Was bedeutet OKR? Warum wirken OKRs nur, wenn sie in eine Strategie eingebunden sind? Welche Benefits bringt eine OKR Strategie den Teams und der gesamten Organisation? Wie läuft der OKR Prozess ab? Welches Mindset wird dabei gebraucht? Was ist bei der Strategieentwicklung zu beachten? Um diese Fragen geht es in diesem Artikel.

INHALTSÜBERSICHT

Wofür steht OKR?

OKR steht für Objectives and Key Results. Ein OKR Set besteht aus einem Objective und mehreren Key Results.

 

Objectives, Key results - die Definition, kurz und bündig

  • Ein Objective ist ein Zielzustand.

  • Ein Key Result ist eine Fortschrittsmessgröße.

 

Ziele setzen und verfolgen reicht nicht

Viele Unternehmen haben bereits gute Strategien entwickelt, Ziele festgelegt und Schlüssel Resultate für ihr Performance Management definiert.

Was bringen dann noch OKRs? Objectives und Key Results helfen Organisationen dabei, Maßnahmen und Initiativen wirkungsorientiert entsprechend ihrer Vision und Mission umzusetzen.

Fast jeder Mensch setzt sich Ziele. Nehmen wir als Beispiel den typischen Neujahrsvorsatz: Ich möchte fitter werden. Warum führen solche Vorsätze meistens nicht zum Erfolg, obwohl wir anfangs guter Dinge sind?

  • Wir springen von dem Ziel gleich zu den Maßnahmen: einem Fitnessclub beitreten, Sportkleidung bestellen, Termine für die Trainings blocken, …

  • Diese Aktivitätenorientierung reicht nicht aus, um nachhaltig motiviert zu sein. Es fehlt die Wirkungsorientierung. Woran merke ich, dass ich fitter werde?

  • Die Folge: Der Zielzustand ist nicht sichtbar und der gewünschte Fortschritt wird nicht greifbar.

Wie soll eine solche inputorientierte Vorgehensweise dann erst im unternehmerischen Kontext und bei komplexen Vorhaben zum Erfolg führen? Eine OKR Strategie ist viel mehr als Ziele zu setzen und zu verfolgen.

So definieren Sie OKR Ziele. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier: OKR Goals.

Warum brauchen Unternehmen eine OKR Strategie?

Um einen Zielzustand herbeizuführen, benötigen Sie jeweils eine Strategie. Die OKR Strategie ist eine Meta-Strategie. Sie ermöglicht es Ihnen, Prozesse effizient und aufeinander abgestimmt zu gestalten. Was mindestens so wichtig ist: Die OKR Strategie adressiert auch die Emotionen in Ihren Teams: Freude, Leidenschaft, Stolz!

Ganzheitliche Strategie

Die OKR Strategie ist ganzheitlich. Folgende Items können dabei integriert werden:

  • Implementierung einzelner Strategien oder Change-Prozesse in einer Organisation

  • Automatische Erstellung von Projekt- und Zeitplänen

  • Zuweisung von Ressourcen

  • Überprüfung des Fortschritts

Bei der Umsetzung helfen Ihnen geeignete Tools dabei, den Überblick über die verschiedenen Items zu behalten.

OKR Strategie - das Alleinstellungsmerkmal

Das Alleinstellungsmerkmal der OKR Strategie: Gemeinsam mit Ihren Teams werden Sie strategische Zielbilder entwickeln. Darin sind alle Einzelzielzustände enthalten, die Sie in den verschiedenen Bereichen Ihrer Organisation herbeiführen möchten.

Die Wirkung von Zielbildern

Zielbilder sind konkret, lebendig, vorstellbar und vor allem emotional. Dank dieser Bilder haben Ihre Teams den Zielzustand direkt vor ihren Augen. Dadurch entsteht garantiert eine hohe Dynamik in der Umsetzung.

OKR Strategie - Aufbau und Schritte

Dies ist die Abfolge der Schritte:

  1. Schreiben Sie eine Zielbildstory! Dabei ist es hilfreich, wenn Sie Ihren Teams diese Frage stellen: Was wird anders sein, sobald die Strategie umgesetzt ist?

  2. Benennen Sie die verschiedenen Themen Ihrer Zielbildstory! Somit erhalten Sie die Eckpfeiler (=die Überschriften) in Ihrer Darstellung.

  3. Setzen Sie Ihre Story in ein Zielbildpuzzle um! Jedes Puzzlestück beinhaltet nun einen Einzelzielzustand. Dabei geben Sie keine Reihenfolge vor. Denn es handelt sich um ein Puzzle. Es kommt nicht auf das WIE an!

  4. Setzen Sie nun Prioritäten, indem Sie festlegen, welche Themen Sie in den kommenden sechs Monaten umsetzen möchten! Damit ist die Ambition für das nächste halbe Jahr klar und transparent.

  5. Die Umsetzungskonzeption ist nun abgeschlossen und es beginnt das Umsetzungsmanagement. In jedem Sprint setzen Ihre Teams ein OKR um und treiben Monat für Monat die jeweiligen Key Results nach vorne. Auf diese Weise werden Schritt für Schritt die Zielzustände erreicht, die Sie in Ihrem Zielbildpuzzle definiert haben.

Die gleiche Abfolge empfiehlt sich, wenn Sie eine Initiative nicht als OKR, sondern als klassisches Projekt umsetzen möchten.

Sollen wir OKRs für alle Bereiche in unserem Unternehmen einführen oder nur für einzelne Initiativen?

Jeder OKR Berater wird Ihnen die Antwort geben: Beides ist möglich! Was sinnvoller ist, hängt von der gewünschten Entwicklung und den Strukturmerkmalen der einzelnen Vorhaben ab.

Eignet sich die OKR Strategie auch für große und komplexe Initiativen?

Für das OKR Framework ist keine Maßnahme zu groß oder zu komplex. Denn eine Initiative lässt sich so in kleinere Teilprojekte untergliedern, dass die Einführung im üblichen OKR Zyklus machbar ist. Abhängigkeiten zwischen den Teilprojekten zu erkennen, ist gerade die Stärke des OKR Frameworks. Das OKR Rahmenwerk eignet sich somit auch, wenn es um grundlegende Veränderungen im Unternehmen geht wie zum Beispiel die Digitalisierung des Geschäftsmodells.

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Wie hängen OKRs und KPIs zusammen?

Ein Key Performance Indicator (KPI) ist ein Schlüsselergebnis aus abgeschlossenen oder laufenden Projekten. Als quantitative Erfolgskennzahlen sind KPIs geeignet, die Erreichung der Ziele und den Fortschritt bei den Projekten (operational performance) zu überwachen. KPIs werden auch als Basis für die Beurteilung der individuellen Leistung der Teammitglieder genutzt.

Bei Ihrer Operational-Excellence verwenden Sie bereits KPIs? Kein Problem! Mit den OKRs können Sie an den KPIs andocken. Dies sind dabei die wichtigen Fragen:

  • Wer will welches Objective bis wann erreichen?

  • Welches Steuerungs-KPI heben wir damit auf ein höheres Level und pushen somit welches Ergebnis-KPI?

Erfahren Sie hier im Detail wie Sie beide Methoden für Ihren Erfolg nutzen: OKR vs KPI.

Worin unterscheiden sich OKRs in der Operational-Excellence von OKRs im strategischen Kontext?

  • OKRs sind hier nicht an strategische Zielzustände gebunden, sondern an KPIs. Die Key Results können, müssen aber nicht KPIs sein.

  • Der Zeithorizont ist kürzer. In der Regel erstreckt sich der Zyklus über drei Monate.

  • Entsprechend kürzer ist die Frist für die Fortschrittspflicht (z. B. zwei Wochen).

OKR, OKR - aber umbenennen reicht nicht!

OKRs sind in aller Munde. Aber sind die Objectives und Key Results wirklich in eine Strategie eingebunden? Nicht die Bezeichnung “OKR” bringt den Fortschritt, sondern die entsprechende Philosophie und das Mindset. Es ist nichts gewonnen, wenn Projektziele einfach in Objectives und Meilensteine in Key Results umbenannt werden!

Enterprise Progress Management - drei Prinzipien

Enterprise Progress Management (EPM) heißt die passende Philosophie. EPM lässt sich mit dem OKR System optimal realisieren. Dies sind dabei die Grundsätze:

  • Ergebnisorientierung statt Aktivitätenorientierung!

    Ungewohnt, aber effizient: Denken Sie vom Zielzustand her! B-zu-A statt A-zu-B! – diese Denke steigert die Umsetzungsgeschwindigkeit und fördert die Motivation in Ihren Teams. Es ist wichtig, dass Sie und Ihre Teams sich auf die Ergebnis- und Wirkungsorientierung wirklich einlassen.

  • Pull-Management statt Push-Management!

    Das traditionelle Verständnis von Führen stößt in der heutigen Welt an Grenzen. Wenn Ihre Teams für die Zielbilder brennen, dann wird Pushen überflüssig. Pull-Management entfaltet viel mehr Zugkraft!

  • Pflicht zum Fortschritt statt Pflicht, den Plan einzuhalten!

    Perfekt im Plan zu bleiben, bringt noch keinen Mehrwert. Damit lassen sich komplexe Projekte nicht erfolgreich bewältigen. Anstatt Pläne abzuarbeiten, sollen Ihre Teams Monat für Monat die Key Results vorantreiben und sich somit den Zielzuständen annähern. Ihre Teams wissen, wie dies am schnellsten gelingt, und werden den besten Weg finden.

Fazit: Sechs Gründe für eine OKR Strategie

  1. Der Wunsch Ihrer Teams nach Transparenz und Klarheit wird erfüllt. Zielzustände werden sichtbar, der Fortschritt wird messbar.

  2. Zielzustände schließen die Lücke zwischen Zielen und Maßnahmen. Deren Definition läuft nicht nur auf der sachlichen Ebene ab. Vielmehr ist die Gestaltung von Zielbildern ein emotionaler Vorgang. Eine To-do-Liste kann keine Leidenschaft entfachen. Emotionale Zielbilder werden gebraucht, damit Ihre Teams inspiriert und motiviert sind.

  3. Wer gedanklich am Zielzustand ansetzt, ist schneller, effizienter und besser als die Konkurrenz. Die OKR Methode eignet sich für Unternehmen jeder Größe.

  4. Mit einer OKR Strategie gelingt Ihnen der Sprung zum nächsten Level. Klassisches Projektmanagement reicht nur zum Optimieren, nicht zum Kreieren!

  5. Mit einer OKR Strategie werden Sie Maßnahmen und Change-Prozesse in Ihrer Organisation effektiv und erfolgreich umsetzen.

  6. Eine OKR Strategie ermöglicht es Ihnen und Ihren Teams, Hindernisse zu überwinden, die Performance zu steigern und einzigartige Ergebnisse zu erzielen.

Finden Sie hier weiterführende Informationen zum Thema: OKR Planung.

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